// Wirtschafts.Forscher!-Workshops erfolgreich angelaufen

Ob zum Thema der Massenproduktion von Fleisch, der internationalen Textilproduktion oder des Topsellers Smartphone, die Teilnehmenden waren fast einhellig begeistert. „Der Workshop hat Spaß gemacht, war cool und sehr vielseitig“, resümierte eine Schülerin rückblickend.


Im Bild: Schülerinnen und Schüler der 9c des Goethe-Gymnasiums Frankfurt mit den Dialogpartnern Anne Jung (medico international e. V.) und Dr. Andreas Marek (Wirtex – Wirtschaftsverband Textil- Service e. V.) sowie dem Teamer Konstantin Leimig (Bildnachweis: CAP)

Die Workshops werden als ein zentraler Baustein des Projekts „Wa(h)re Werte – Die Wirtschafts.Forscher!“ vom CAP an den 21 Projektschulen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachen durchgeführt. Ziel dieser ist es, die Jugendlichen zum kritischen Nachdenken über ihre eigenen Wertvorstellungen anzuregen, wirtschaftliche Sachverhalte unter ethischen Gesichtspunkten zu hinterfragen und übergeordnete Zusammenhänge zu erschließen. So hat ein junger Wirtschafts.Forscher! im Zuge des Workshops festgestellt „wie viele Herausforderungen und Probleme weltweit existieren und dass es nicht immer leicht ist, fair zu sein“ und „dass er viele interessante Fakten erhalten habe.“


Im Bild: Schülerinnen der 9d der St. Josef Schule Hanau mit den Dialogpartnern Thomas Sillmann (App-Entwickler), Sascha Müller (Rechtsanwalt IT- und Urheberrecht) sowie Michael Sobota (Referent des Hessischen Datenschutzbeauftragten) (Bildnachweis: CAP)

Vor allem der methodisch-didaktische Ansatz des Forschenden Lernens und dem damit einhergehenden selbstständigen, ergebnisoffenen Arbeiten steigerte die Motivation der Schülerinnen und Schüler. Es sei toll, etwas selber machen zu dürfen, äußerte sich ein Teilnehmer, denn er „habe viele interessante Sachen gelernt und war überrascht, selber Dinge über das Thema herauszufinden“. Denn neben den interaktiven Übungen versetzen sich die Jugendlichen in die drei Perspektiven der Akteursebenen Konsument, Unternehmen und Politik, was den multiperspektivischen Ansatz des Projekts unterstreicht. Im sogenannten Forscherlabor befassen sich die Jugendlichen eigenaktiv und selbstbestimmt mit ihren Werten und Ansichten. Eine Schülerin der Mittelschule München Moosach bringt dies auf den Punkt: „Die Zusammenhänge sind komplizierter als gedacht. Immer wenn ich dachte, eine optimale Lösung für das Problem gefunden zu haben, kam ein neuer Aspekt, der die Sache wieder ins Rollen gebracht hat und schon musste man sich eine neue Lösung überlegen, die für alle Beteiligten gut ist.“

Auch der Umgang der Teamerinnen und Teamer mit den Jugendlichen wurde wiederholt gelobt. Diese werden vom C·A·P didaktisch-methodisch sowie inhaltlich ausgebildet, leiten die jungen Wirtschafts.Forscherinnen! und Wirtschafts.Forschern! durch den Workshop. Zum Ende des Workshops treten die Jugendlichen je nach Themenwahl in den Austausch mit lokalen Vertretern aus der Praxis. „Mir hat es gefallen, dass wir offen unsere Meinung sagen konnten und alle unsere Fragen stellen durften.“ stellte ein Schüler im Anschluss an die Diskussionsrunde fest.

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